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Zitiervorschlag

Rezension

Jochen Till, Zapf: Monsterstarke Geschichten. Ravensburg: Ravensburger Verlag 2020, 195 Seiten, EUR 9,99 – direkt bestellen durch Anklicken

 

Die von Jochen Till witzig erzählte und von Zapf monstermäßig gut illustrierte Geschichte über die Familie Ungeheuerlich wird Erstleser ab sieben Jahren – insbesondere Jungen – begeistern!

Die sehr unterschiedlich und zumeist wild aussehenden Familienmitglieder – Opa Oger, Mutter Gisela, Vater Horst sowie die Kinder Herbert, Floyd und Freddie – haben ihr Haus verloren, weil Floyd Gummibärchen gegessen hat, was bei Monstern zu Blähungen mit Dynamitgas führt. Als Herbert die Augenbrauen mit einem Schweißbrenner glätten wollte, explodierten die Gase und das Haus flog in die Luft. Da musste die Familie Ungeheuerlich in eine Menschenstadt umziehen. Nur Floyd und Freddie dürfen das Haus verlassen, weil sie noch am ehesten als Menschen durchgehen – bei Floyd muss nur jeden Morgen, die während der Nacht schnell nachwachsende blaue Körperbehaarung entfernt werden, und Freddie muss seine Monsterfüße verbergen. So können beide Kinder in die Schule gehen und alle Einkäufe für ihre Familie besorgen.

Die aus der Perspektive von Freddie erzählten Geschichten sind urkomisch und strapazieren die Lachmuskeln der Kinder. Selbst wenn das Lesen für sie noch mühsam ist, werden sie aus eigener Motivation heraus das Buch so schnell wie möglich durchlesen wollen. Die auf jeder Seite vorzufindenden monsterstarken Illustrationen von Zapf werden sie noch beflügeln. Man spürt, dass dem Wiener Künstler Falk Holzapfel seine Arbeit viel Spaß macht!

Martin R. Textor

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