Sich spielerisch die Welt aneignen - in Reggio-orientierten Projekten

Petra Römling-Irek

 

Spielen oder lernen oder beides? Wie können sich Kinder spielerisch die Welt aneignen, was veranlasst Kinder, sich konzentriert und voller Eifer mit etwas ausdauernd zu beschäftigen? An welchen Themen sind Kinder emotional beteiligt? Sind es die gezielten fördernden Fragen der Erzieher/innen, die Möglichkeit, sich in Atelier und Mini-Atelier mit dem Erlebten kreativ und intensiv auseinanderzusetzen, die vorbereitete Umgebung?

Wie lange dauert ein Projekt, wie viele Kinder sind beteiligt, können zwei Projekte nebeneinanderher laufen, wie finden wir Themen, die zu Projekten werden, wie binden wir das Interesse der Kinder und wo bleibt der Spaß - diese Fragen stellen sich viele pädagogische Fachkräfte.

In der Beschäftigung und Auseinandersetzung mit der Projektarbeit wird man unweigerlich auf die Reggio-Pädagogik stoßen. So zeichnet sich die durch Ausstellungen, zahlreiche Dokumentationen und Publikationen bekannt gewordene Pädagogik aus Italien durch eine hohe Qualität aus, insbesondere in ihrer Projektarbeit. In kleinen und großen Projekten geht es um die Förderung des intrinsischen Interesses des Kindes an seiner Umwelt.

"Projektarbeit ist in der Reggio-Pädagogik die intensive, aktive Auseinandersetzung der Kinder mit der Welt. Die Projekte beinhalten Themen, die an der Lebenswelt und den zentralen Fragen der Kinder orientiert sind und die so lange mit einer Gruppe bearbeitet werden, wie das Interesse vorhanden ist. Dabei können die Größe der Gruppe und ihre Zusammensetzung variieren, wichtig ist es aber, das Vorgehen mit Allen gemeinsam zu planen und durchzuführen und dabei die Zusammenhänge und Sinnhaftigkeit des Tuns herzustellen. Die Kinder nähern sich einem Thema von verschiedenen Seiten und lernen ganzheitlich. Unterschiedliche Bildungsbereiche wie Naturwissenschaften, Sprache, Kultur, Motorik usw. sind beteiligt. Die Erwachsenen sind mitlernende und mitforschende Wegbegleiter der Kinder" (Küppers/ Römling-Irek 2011, S. 28).

Dabei ist es wichtig, in der Projektarbeit einen "roten Faden", eine Orientierung zu haben, um so sicher Schritt für Schritt vorzugehen. Und bei aller Beteiligung der Kinder an der Planung und Durchführung von Projekten - die Erzieher/innen haben mit dem besagten "roten Faden" ein Grundgerüst, mit dem sie strukturiert arbeiten. Sie haben ein "gewusst wie", eine Gliederung des Projektablaufs, und binden innerhalb dieses Gerüstes, bei dem eigentlichen Projektverlauf, die Ideen der Kinder ein.

Eine mögliche Gliederung:

  • Beobachtung - Beobachtungsergebnisse protokollieren
  • Themenfindung - was sind die zentralen Fragen?
  • Beratung im Team - für eine erste Planung
  • Der Einstieg - darf spannend sein!
  • Der Projektverlauf - das eigentliche Tun
  • Bildungsaspekte - mit einbeziehen und darstellen
  • Dokumentation - zur besseren Transparenz
  • Der Abschluss - eine ausführliche Projektdokumentation oder ein Fest?

Doch zunächst ein Beispiel!

Vom Flamenco-Kleid zum Theater

Wie in vielen Elementargruppen hat auch eine Elementargruppe in der Kindertagesstätte Gartenstadt in Neumünster einen Platz im Gruppenraum, in dem ein Koffer mit Verkleidungsstücken liegt. Darin befinden sich Röcke, Westen, ein Kleid, Stöckelschuhe und Hüte, alles ausrangierte Stücke von Müttern oder übriggeblieben vom Fasching. Meistens, aber nicht nur, schlüpfen die Mädchen in diese Sachen, drapieren sich Schleier auf den Kopf und stolzieren damit als Prinzessinnen im Raum umher. Oft genug liegt aber vieles herum oder wird nach beendetem Spiel recht lieblos wieder in den Koffer gepackt, oft zum Ärger der Erzieher/innen, die dann ein Aufräumen initiieren müssen.

Eines Tages schenkt die Mutter eines Hortkindes der Gruppe zwei Flamenco-Kleider für Kinder plus der farblich dazu gehörenden Schuhe. Die Kleider und Schuhe, ein Geschenk der Großeltern, seien ihrer Tochter nun wirklich zu klein. Sämtliche Kinder der Gruppe lieben diese Verkleidungssachen sofort, und alle Mädchen wie Jungen haben sie schon einmal an- und ausprobiert.

Die Kleider sind den Kindern zu kostbar, um sie zu den anderen Sachen in den Koffer zu packen; so bitten die Kinder um Kleiderbügel. Kleiderbügel zu besorgen sei kein Problem, sagen die Erzieher/innen der Gruppe - aber wo sollen die Kleider auf den Bügeln denn hängen? Es beginnt eine längere Diskussion der am meisten beteiligten vier Kinder im Alter von drei bis vier Jahren: Wo die Kleider hängen sollen, wer sie wann benutzen darf und welche Regeln sie dafür brauchen. Da auch die Erzieher/innen daran interessiert sind, die Verkleidungsstücke aus dem Nischendasein des "zugemüllten" Koffers herauszuholen, schlagen sie vor, unter der Hochebene eine Stange einzuziehen und dort auch andere Verkleidungsstücke aufzuhängen. Dies findet die Zustimmung aller.

Die Verkleidungssachen, so deutlich präsent, verändern das Spiel der Kinder. Die Erzieher/innen begeben sich in eine teilnehmende Beobachtung. Das heißt, sie gehen bei der Beobachtung in Interaktion mit den Kindern, haben so Gelegenheit zu Gesprächen und fördern mit dieser ko-konstruktivistischen Teilhabe den Antrieb des kindlichen Tuns. Sie begreifen so besser, welches Interesse die Kinder haben und welche Intention hinter ihrem Spiel steckt.

Die Kinder beginnen, verkleidet kleine Stücke zu spielen, indem sie den Raum unter der Hochebene als Theaterraum nutzen. Da zwei der beteiligten Kinder erst kürzlich in einem Kindertheater waren, möchten sie auch für ihr Theaterspiel einen Vorhang haben. Im Gespräch mit den anderen Kindern und Erzieher/innen (auch sozialpädagogische Assistenten/innen bzw. Kinderpflegerinnen, hier der Einfachheit halber Erzieher/innen genannt) überlegen sie gemeinsam, wo ein Vorhang sinnvoll angebracht werden kann.

Das pädagogische Team kann diese teilnehmende Beobachtung zur Themenfindung nutzen. Das Interesse der Kinder an dem Verkleiden und Spielen vertieft sich in Richtung Theaterspiel, so möchten die Erzieher/innen dies nicht unterbrechen, sondern den kreativen Prozess weiter nutzen und unterstützen.

Eine Beratung im Team beginnt. Das eigentliche Projekt in der Gruppe ist ein Bauprojekt mit den unterschiedlichsten Materialien, an dem alle Kinder beteiligt sind. Das nun intensive Verkleidungsspiel hat sich im freien Spiel mit vier Kindern gebildet.

Wie nun weiter vorgehen? Das Team beschließt, das nicht nachlassende Interesse der Kinder in jenem Bereich zu fördern. Während eine Erzieherin das Theaterspiel begleitet, wird die andere das bestehende Projekt weiterführen, an dem aber alle Kinder teilnehmen. Da das Team beides für die Kinder wichtig findet, laufen eine Zeitlang zwei Projekte, zwar zu unterschiedlichen Zeiten, nebeneinander her - bis die Kinder sich immer stärker in das Theater spielen einbinden. Nicht nur das Spiel auf der Bühne ist interessant, sondern auch das dahinter und davor: Stuhlreihen für Zuschauer aufstellen, Billets herstellen, sich ankleiden und ein Bühnenbild vorbereiten. Da ist für alle Kinder etwas dabei. Besonders lieben es die Kinder, Geschichten für das Theater zu erfinden. Durch die eigenen Geschichten findet eine Auseinandersetzung mit Sprache, Grammatik und deutlichem Sprechen statt. Diesen Aspekt findet das Team, neben dem darstellenden Spiel und der fantasiereichen Ausdruckskraft, sehr wichtig.

Als Einstieg in dieses nun für alle Kinder interessante Thema führen die Erzieher/innen ein kleines Stück auf. Jetzt sind die Kinder endgültig fasziniert, sie wollen Theater spielen. Im nun folgenden Projektverlauf schreiben die Erzieher/innen die Geschichten der Kinder für sie auf und lassen sie anschließend aufzeichnen. Ideen der Umsetzung und erste Drehbücher entstehen im Mini-Atelier (ein Teil des Raumes ist ein Atelier im Kleinen, das alle Möglichkeiten zur freien Kreativität ständig bereithält - siehe auch Kapitel 3.6 in Küppers/ Römling-Irek 2011). Hier finden Kinder alles, was sie zur Umsetzung ihrer Ideen brauchen. Es gibt reichhaltiges, gut sortiertes Material von Papier und Stiften zu Farben, Federn, Stoffresten und vieles mehr. Mit einer gut vorbereiteten Umgebung schaffen die Erzieher/innen im Mini-Atelier, wie im gesamten Raum, eine klare Struktur und wecken so die Aufmerksamkeit der Kinder.

Es wird geprobt, Kostüme entworfen - alle sind mit Feuereifer dabei. Eine Aufführung wird geplant. Dieser Projektverlauf ist nicht nur auf eine bestimmte Tageszeit beschränkt; Angebote und Aktivitäten können während des gesamten Tages stattfinden. So haben die Kinder immer die Chance, sich bei einem Angebot stärker zu integrieren oder auch mal etwas auszulassen. Das Wann und Wie können bei einer Besprechung (Kreis) zur besseren Orientierung aller festgelegt werden.

All dies wird für die Eltern- die ja bei dem eigentlichen Prozess nicht dabei sind - mit Text, Zeichnungen und Textaussagen der Kinder, mit Fotos und mit dem "roten Faden" des möglichen weiteren Projektverlaufes dokumentiert.

Das Projekt läuft. Ganz sicher wird es zum Abschluss eine Aufführung geben. Darüber sind sich die Kinder schon einig. Die anderen Gruppen werden dann eingeladen und natürlich als Krönung des Ganzen die Eltern. Aber bis dahin muss noch viel gearbeitet werden.

So ist es oft. Das starke Interesse, das einige Kinder über einen längeren Zeitraum zeigen, lockt andere Kinder an. So entstehen dann Projekte, an denen alle Kinder beteiligt sind.

Und wie geht es im Alltag weiter? Da wird gebaut und Theater gespielt, manchmal neben einander her, manchmal, wenn viele Kinder am Spielen beteiligt sind, auch vor- oder nacheinander. Die Geschichte des Theaterspiels fließt in die Gestaltung der Bauwelten mit ein. Doch das Hauptprojekt ist eindeutig das Theaterspielen geworden.

Bildungsaspekte - Was lernen die Kinder in diesem Theaterprojekt?

Kommunikation - Auseinandersetzung mit anderen Kindern, Absprachen untereinander

Sprache - Deutsche Sprache in Grammatik und Satzbau, deutliches und lautes Sprechen während der Aufführung

Planung und Organisation - Was ist bei der Organisation eines Theaterstückes alles zu beachten? (Wer hat welche Rolle und steht wo auf der Bühne, wer macht die Beleuchtung, wer stellt die Stühle auf und so weiter)

Kreativität - Die Geschichte, Kostüme, Bühnenbild und die Entwicklung des Drehbuches, die Auseinandersetzungen und Erfahrungen mit den Materialien im Mini-Atelier

Materialerfahrung - Papier, Stoffe, Schminke, Medieneinsatz

Experimente - Wie setzen wir Beleuchtung ein, wie wirken Kostüme und Requisiten, was heißt vor und hinter der Bühne, wie laut müssen wir sprechen, wann muss wer wo auf der Bühne stehen?

Einsatz von Medien - Die Geschichte wird begleitet von den Erzieher/innen, auf dem PC geschrieben und ausgedruckt. Unter Einsatz des Overhead-Projektors werden die DinA4 Zeichnungen des Bühnenbildes vergrößert und auf einen großen Hintergrund gebracht. Fotos, Filmkamera

Fantasie - Verkleiden mit dem Einsatz von Kostümen, Geschichten erfinden, ein Bühnenbild erdenken, sich in eine Rolle hineinversetzen

Konzentration und Durchhaltevermögen - Sich auf einen Sachverhalt konzentrieren, zuhören, zuschauen, in einzelnen Arbeitsschritten langfristig an einem Projekt arbeiten

Gemeinschaft und Vertrauen - In einem Team arbeiten, sich auf andere verlassen können

Spaß - Freude und Spaß beim Ausprobieren, Herumalbern, Verkleiden

Selbstbewusstsein - Die Kinder entwickeln bei diesem Prozess ein Selbstvertrauen in eigene Fähigkeiten.

Was ist wichtig?

Zunächst einmal die Themenfindung. Dazu sind eine genaue Beobachtung und die Teilhabe der Erzieher/innen an den Interaktionen der Kinder nötig. Nur so kommen die Fachkräfte von den Gesprächen der Kinder untereinander und den Gesprächen, an denen sich die Erwachsenen beteiligen, auf das, was die Kinder wirklich interessiert, und können somit gleichzeitig das kindliche Tun anregen und fördern.

Danach kommt die Beratung im Team. Was haben wir gesehen, was haben wir beobachtet und was können wir damit machen? Gibt es eine Grundidee, können wir uns auf ein vorläufiges Thema einigen? Wie viele Kinder sind daran beteiligt? So kann ein Grundgerüst, eine vorläufige Planung erstellt werden, die flexibel genug ist, um auf die Reaktionen, Bedürfnisse und weiteren Ideen der Kinder einzugehen.

Der Einstieg ist der spannende, die Sinne anregende Start in das Projekt, der bei den Kindern viele Fragen aufwirft und ihr Interesse an der Thematik so bindet, dass sie unbedingt wissen wollen, was es damit auf sich hat. Umso interessanter gestaltet, desto mehr Kinder wollen an dem nun fesselnden Thema teilnehmen. Nach dem Einstieg bietet sich ein Brainstorming mit den Kindern an, um herauszufinden, was sie mitbekommen haben und welche Gedanken und Ideen sie dazu haben, sowie um eine Verabredung zu treffen, wie sie gemeinsam vorgehen wollen.

Die Erzieher/innen nehmen eine klar definierte Rolle ein: Sie sind mitlernende und mitforschende Wegbegleiter und geben Anreize und Anregungen. Um den Kindern aber nichts vorzugeben oder Ideen überzustülpen, gilt die besondere Art der Fragestellung als ein wichtiges Instrument: Was brauchst Du, um das zu tun, wie kannst Du vorgehen, was passiert dann, was kannst Du tun, um... usw. Hier kann überlegt werden, wie Fragen beschaffen sein können, um die Kinder selber zum Denken anzuregen.

Im Verlauf des Projektes geschehen all die kreativen Auseinandersetzungen mit dem Thema, die das pädagogische Handeln so reizvoll machen: das Entdecken, das Forschen, das Experimentieren, das Gestalten usw., mit denen sich Kinder neugierig und staunend einer Sache nähern. Kinder denken und spielen ganzheitlich, und sie lernen ko-konstruktivistisch: "Die eigenen Annahmen und Ideen werden durch die der anderen ergänzt und weiterentwickelt. Durch Interaktion werden die Bedeutung und der Sinn einer Sache konstruiert" (Gisbert 2004, S. 77).

Dazu sind die tägliche Besprechung, der Kreis oder die Versammlung nötig. Was haben wir gestern gemacht, was machen wir heute, wie gehen wir weiter vor, wer macht was und wo, was brauchen wir dafür? Dies alles wird mit den Kindern gemeinsam besprochen, geplant und durchgeführt. Alle sind beteiligt - das ist Partizipation pur.

Die Zeit des intensiven Projektverlaufs ist kreativste Zeit, die Zeit der überschäumenden Ideen und Verwirklichungen, wenn man die Kinder nur lässt und ihnen mit der eigenen Begeisterung genügend Anreize gibt. Stellt man ihnen nur genügend Material und Zeit zur Verfügung, kommen lange Konzentrationsphasen und erstaunliche Ergebnisse zustande. Immer jedoch gilt: Der Prozess ist wichtiger als das Ziel!

Die Erzieher/innen korrigieren die im Erkenntnisprozess gewonnenen Einsichten der Kinder nicht, denn wichtiger als die "richtige" Lösung ist die momentane Erkenntnis, je nach Entwicklungsstand, die Lösung des Kindes. Klappt diese "Lösung" nicht, ist das Kind gezwungen, nach einer anderen Lösung zu suchen, und der Prozess des Denkens setzt erneut ein. Das Kind ist, wie die Reggianer sagen, aktiver Gestalter seiner eigenen Lernprozesse.

Was haben die Kinder gelernt?

Dies ist in der heutigen Bildungsdiskussion nicht nur eine Frage der Eltern. Aber die Berücksichtigung der Bildungsrichtlinien bzw. -pläne (wenn auch länderspezifisch verschieden) lässt sich wunderbar in einem Projektverlauf aufzeigen. Dazu reicht das Mindmap oder eine kleine Tabelle (siehe oben), und alle Bildungsaspekte wie Experimente, Lieder, Literatur, Bewegungseinheiten etc., eben alle Lerninhalte lassen sich für die Eltern, Erzieher/innen und Träger dokumentieren.

Durch den Abschluss - sei es ein Fest, eine Aufführung, ein gemeinsames Essen oder eine Bilderbetrachtung - bekommt das Projekt ein würdiges Ende. Die wie auch immer gehaltene Feier zeigt, wir feiern uns und unsere Leistungen und zeigen sie stolz her. So etwas lieben die Kinder. So wird das gemeinsame Tun wertgeschätzt und wird zu einer schönen Erinnerung.

In Projekten können sich Kinder durch die intensive und emotionale Auseinandersetzung mit einem Thema spielerisch die Welt aneignen. Dann können Kinder, so zeigt die Erfahrung, sich konzentriert und ausdauernd beschäftigen. Projekte können sich unterscheiden in der Dauer und in der Teilnehmerzahl. Wichtig für das Interesse ist neben dem Lernen auch der Spaß, den Erwachsene wie Kinder an der Sache haben. Die Intensität, Freude und Lernerfahrungen hängen von dem Interesse sowie von der Bereitschaft der Kinder und der Erwachsenen ab, wie sie sich auf das Projekt einlassen, was für Möglichkeiten, Anregungen, Förderung und Freiheiten sie zulassen und bekommen.

In Reggio-orientierten Projekten zu arbeiten, bedeutet eine große Chance, die Kinder ein Stück ihres Weges zu begleiten, sie zu fördern und mit ihnen gemeinsam die Welt zu entdecken.

Anmerkung

Für immer wieder schöne Projektideen siehe Klein & groß, die Zeitschrift für Frühpädagogik im Oldenbourg Verlag.

Literatur

Dreier, A.: Was tut der Wind wenn er nicht weht? Weinheim: Beltz 2006

Fthenakis, W.E./Textor, M.R.: Pädagogische Ansätze im Kindergarten. Teil 1: http://www.kindergartenpaedagogik.de/42a.pdf, Teil 2: http://www.kindergartenpaedagogik.de/42b.pdf

Gisbert, K.: Lernen lernen. Lernmethodische Kompetenzen von Kindern in Tageseinrichtungen fördern. Weinheim: Beltz 2004

Küppers, K./Römling-Irek, P.: Die Auseinandersetzung mit der Welt. Troisdorf: Bildungsverlag Eins 2011

Pramling, I./Carlsson, M.: Spielend Lernen. Stärkung lernmethodischer Kompetenzen. Troisdorf: Bildungsverlag Eins 2003

Schäfer, G.: Bildung beginnt mit der Geburt. Weinheim: Beltz 2003

Ullrich, W/Brockschnieder, F.: Reggio-Pädagogik auf einen Blick. Freiburg: Herder 2009

Autorin

Petra Römling-Irek, Erzieherin, Heilpädagogin, Leiterin der Reggio-orientierten Kindertagesstätte Gartenstadt in Neumünster (Schleswig-Holstein), freie Autorin in pädagogischen Fachzeitschriften, Mitautorin von "Die Auseinandersetzung mit der Welt, Praxis und Theorie reggianischer Projektarbeit" (Troisdorf: Bildungsverlag Eins 2011), Dozentin in der Langzeitfortbildung zur Reggio-Pädagogik, Fortbildungen im Bereich: Projektarbeit, Raumgestaltung, Kreativität im Atelier, Kunstprojekte mit Kindern

Email: romirek@yahoo.de