Aus: kindergarten heute 2004, Heft 11/12, S. 22-27; mit Genehmigung des Verlags Herder

Entwicklung von Literalität in Kooperation mit Migranteneltern

Şafak Kuyumcu und Reyhan Kuyumcu

 

Unter Literalität versteht man den Umgang mit Schriftsprache im weitesten Sinne. Literale Erfahrungen ermöglichen Kindern nicht nur, Wissen zu erwerben und die Welt besser zu verstehen, sondern auch Zusammenhänge und Verbindungen herzustellen (Textkompetenz zu erwerben), ihren Wortschatz zu erweitern sowie ihre Sprache und Ausdrucksfähigkeiten insgesamt weiter zu entwickeln.

Eine literarisch anregende Umgebung bildet für Kinder die Grundlage für die Entwicklung der Schriftkultur und den späteren Schulerfolg. Deshalb kommt den Familien und dem Kindergarten bei der Anbahnung und Entwicklung von Literalität eine große Verantwortung zu.

Für Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund hat die Entwicklung von Literalität eine besondere Bedeutung: Kinder, die in ihrer Erstsprache reichhaltige Erfahrungen mit Literalität machen, können diese Erfahrungen auch für das Erlernen der Zweitsprache nutzen. Zwar verfügen zweisprachig aufwachsende Kinder über sprachlich vermittelte Kenntnisse und Erfahrungen in ihrer Erstsprache, aber viele Eltern können die Schlüsselkompetenz "Literalität" ihrer Kinder nicht gezielt fördern.

"Lesen Sie Ihrem Kind zu Hause Gute-Nacht-Geschichten vor?"

Bei Interviews, die wir mit Eltern vor der Aufnahme ihrer Kinder in den Kindergarten durchführten, beantworteten fast alle Migranteneltern diese Frage mit "Nein".

In vielen Migrantenfamilien gibt es besondere Faktoren, die Lesen und den Umgang mit Schriftsprache erschweren:

  • Manche Kulturen verfügen über eine reiche Erzähltradition, die für den Spracherwerb der Kinder sehr wichtig ist. In diesen Kulturen ist Literalität weder eng an Schriftsprache gebunden noch besonders an Schriftlichkeit orientiert. Dass Kinder möglichst früh Bekanntschaft mit Schriftsprache machen, ist aber für ihren späteren Schulbesuch und ihre Berufskarriere in der heutigen Informations- und Mediengesellschaft unerlässlich.
  • Auch wenn Migranteneltern aus Kulturen mit reicher Erzähltradition kommen, müssen sie nicht mit dieser Erzähltraditon vertraut sein, wenn sie beispielsweise in bildungsfernen Familien aufgewachsen sind. Solche Eltern müssen behutsam fortgebildet und in den Kindergartenalltag einbezogen werden, damit auch sie Erfahrungen mit Literalität sammeln können.
  • Viele Migranteneltern bringen Voraussetzungen mit, die als Ressourcen genutzt werden können. Allerdings fehlt es ihnen vielfach an Bewusstheit, an Erfahrungen und an Materialien, etwa an zweisprachigen Bilderbüchern, Märchen und Hörgeschichten.

Die Modellgruppe des Amtes für Schule, Kinder- und Jugendeinrichtungen der Landeshauptstadt Kiel versucht seit November 2002, zweisprachig aufwachsenden Kindern vielseitige sprachliche Anregungen und Literalitätserfahrungen zu vermitteln. Die Gruppe hat eine enge Kooperation mit den türkischen Eltern aufgebaut, um den Kindern auch in ihrer Erstsprache solche Anregungen und Erfahrungen zu ermöglichen.

Im Folgenden möchten wir über unsere Erfahrungen berichten, die wir in den letzten zwei Jahren mit den Eltern in dieser Gruppe gesammelt haben.

Entwicklung eines Verständnisses für Literalität

Um Informationen über den Umgang mit schriftlichen Texten in den Elternhäusern dieser Kinder zu gewinnen, haben wir vor ihrer Aufnahme in die Modellgruppe mit den Eltern Gespräche geführt. Wir hörten, dass den meisten Kindern der Gruppe weder in ihrer Erstsprache Türkisch noch in ihrer Zweitsprache Deutsch zu Hause viel vorgelesen wird. Diese Gespräche regten uns dazu an, nicht nur den Kindern in der Gruppe Erfahrungen mit Literalität zu ermöglichen, sondern auch die Eltern dafür zu gewinnen, ihren Kindern möglichst viel vorzulesen und zu erzählen. Schon unsere Fragen in den ersten Elterngesprächen - "Lesen Sie Ihrem Kind zu Hause vor?", "Besitzt Ihr Kind eigene Bücher?" - machten die Eltern hellhörig für das Thema Literalität.

In einem zweiten Interview wurden die Eltern zu Hause nach ihren Lese- und Schreibgewohnheiten gefragt. Wir fragten beispielsweise "Was wird bei Ihnen regelmäßig zu Hause gelesen?", "Was und wann wird bei Ihnen geschrieben?" und "Worüber sprechen Sie mit ihrem Kind? Lassen Sie auch Ihr Kind etwas erzählen?". Dabei erfuhren die Eltern, wie wichtig Vorlesen, Erzählen und Erzählenlassen für die sprachliche Entwicklung von Kindern ist. Und auch wir erfuhren, wie unterschiedlich Literalität sich in den Elternhäusern ausprägt.

Auch wenn bis jetzt Vorlesen und Erzählen in den Familien keine große Rolle gespielt hatte, wurde in dieser Gruppe Literalitätsentwicklung als Schwerpunkt bewusst angestrebt. Wir sensibilisierten daher die Eltern dafür, dass für den Erwerb und die Entwicklung der Erstsprache der Kinder ihre elterliche Anregung und Unterstützung wichtig sind. Die Eltern wurden so von Anfang an als gleichwertige Partner einbezogen. Wir haben versucht, in ihnen Bewusstsein für ihre Verantwortung bei der Entwicklung der Erstsprache zu wecken.

Ressourcen und Kompetenzen der Eltern nutzen

Alle Eltern wollen das Beste für ihr Kind. Sie können uns nicht nur wertvolle Information über ihre Kinder geben, sondern sie verfügen auch über eigene Ressourcen. Diese können im Kindergarten und zu Hause genutzt werden.

"Weil ich nicht so gut Deutsch kann, halten die im Kindergarten mich für dumm", sagte eine Mutter in einem Gespräch. Oft wird Migranteneltern zu wenig zugetraut. Das kann dazu führen, dass sie ihr Interesse am Geschehen im Kindergarten verlieren und die Betreuung ihrer Kinder nicht mehr aktiv unterstützen. Deshalb haben wir die Eltern der Modellgruppe ermutigt, sich am Kindergartenalltag zu beteiligen. Sie können sich zum Beispiel in Mitmachpläne eintragen - das sind Pläne, auf denen steht, welche Aktivitäten an welchen Tagen angeboten werden. Sie tragen sich dann je nach Vorliebe und Interesse für diejenigen Aktivitäten ein, die sie mitgestalten wollen.

Die Eltern der Modellgruppe zeigten viel Interesse, sowohl an Gruppenaktivitäten aller Art als auch an Büchereibesuchen oder Waldtagen. Bei diesen Gelegenheiten konnten sie viele sprachfördernde Finger- und Bewegungsspiele, Lieder, Geschichten sowie Bilderbücher kennenlernen und erfahren, wie man damit umgehen kann.

Bilderbücher - Märchen

Die große Bedeutung, die das Betrachten von Bilderbüchern für den Spracherwerb hat, ist unumstritten. In den Büchern entdecken die Kinder Wörter, auf die sie im Alltag in der Kita oder zu Hause sonst kaum stoßen würden. Solche Wörter helfen den Kindern, ihren Wortschatz zu erweitern. Dabei entwickelt Bilderbuchbetrachtung nicht nur den Wortschatz weiter, sondern auch Grammatik und Begriffe. Entsprechend gibt es in der Modellgruppe viele zweisprachige (deutsch-türkische) Bilderbücher, zu denen von Anfang an auch die Eltern Zugang haben. Sie können sich, wenn sie ihre Kinder bringen oder abholen, mit den Kindern zurückziehen, in Bilderbüchern stöbern und die Geschichten auf Deutsch oder Türkisch lesen. Anfangs, so unsere Beobachtung, wird überwiegend in der Erstsprache vorgelesen, weil die Kinder ihre Erstsprache Türkisch besser können und daher die Inhalte besser verstehen. Sie hören aufmerksam zu und versuchen selber nachzuerzählen. Wenn sie ihre Lieblingsgeschichten auch auf Deutsch hören, können sie ihr auf Türkisch erworbenes Wissen um den Inhalt einbringen und die Geschichte auf Deutsch leichter verstehen. Sie werden sprachlich wacher und bewusster.

Oft leihen Eltern zweisprachige Bilderbücher aus, um sie ihren Kindern zu Hause vorzulesen. So finden auch Eltern mit geringen Deutschkenntnissen Zugang zu Büchern, und auf diese Weise wird das Vorlesen zu Hause unterstützt.

Im Alltag der Modellgruppe wird bewusst versucht, Eltern für Literalität zu gewinnen. Im letzten Jahr haben die Pädagoginnen die Adventszeit beispielsweise zur "Märchenzeit" erklärt. Jeden Tag bekam ein Kind ein "Märchen" in seiner Erstsprache geschenkt. Diese Märchen wurden dann von den Eltern in der Morgenrunde vorgelesen. Am Anfang waren sie noch etwas unsicher und stolperten beim Lesen über das eine oder das andere Wort. Aber trotz der anfänglichen Unsicherheiten hat diese Aktivität den Kindern und Erzieherinnen so gut gefallen, dass die Eltern das Vorlesen als eine regelmäßige Gruppenaktivität etablierten. Dadurch, dass es sich oft wiederholte und die Vorlesesprache frei gewählt werden konnte, engagierten sich nach und nach auch immer mehr Eltern für das Lesen.

CD-Hörgeschichten

Mit dem Hintergedanken, den Sprachkontakt zu intensivieren und insbesondere die Entwicklung des Hörverstehens zu fördern, haben wir eigene Hörbücher gestaltet. Dazu haben wir vorgelesene Geschichten auf Minidiscs aufgenommen und die Aufnahmen dann als Hörbücher auf Audio-CDs produziert. Die Kinder haben diese Möglichkeit begeistert aufgegriffen und äußerten schon früh den Wunsch, ihr Lieblingsbuch ("Die Raupe Nimmersatt") auch als selbst gemachtes Hörbuch zu gestalten. Danach war die Reihe an den Eltern, aktuelle Bücher für eine CD-Produktion vorzulesen. Sie lasen zu Hause oder im Kindergarten, auf Türkisch oder Deutsch, Bilderbücher vor. Wir nahmen die Erzählungen auf, bearbeiteten die Aufnahmen und produzierten Hörgeschichten auf CD, die bei den Kindern sehr beliebt sind und oft gehört werden.

Dadurch hatten die Kinder die Möglichkeit:

  • unterschiedliche Stimmen, Sprechrhythmen und Melodien zu hören und
  • CDs auszuleihen, um sie zu Hause gemeinsam mit ihren Eltern oder alleine zu hören

Außerdem waren sie sehr stolz und hoch motiviert, weil ihre Eltern auf CDs zu hören waren. Sie haben anderen Kindern oft davon erzählt: "Das ist meine Mama", "Hör mal, das ist mein Papa". Und auch die Eltern waren stolz, in ihrer Muttersprache vorzulesen. Und sie regten ihrerseits die anderen Eltern an: "Das ist doch gar nicht schwer", "Das macht Spaß" und "Das kannst Du auch". Diese Entwicklung machte uns Mut, mit den Eltern auch längere Geschichten aufzunehmen, zum Beispiel Märchen. Märchen zu hören stellt für einige Kinder eine Herausforderung dar, denn Märchen sind länger, komplexer und sprachlich schwieriger als Bilderbücher mit den vielen Illustrationen. Inzwischen haben wir in der Gruppe viele Märchen-CDs auf Türkisch und auf Deutsch.

Themenabende für Eltern

Um die Eltern vielseitig anzuregen und zu unterstützen, wurden Elternabende mit Referentinnen angeboten. Es gab Vorträge zur "Bedeutung der Erstsprache", zum "Erwerb einer Zweitsprache" und zur "Rolle literaler Erfahrungen beim Spracherwerb".

Diese Veranstaltungen wurden zweisprachig angeboten, damit alle Eltern verstehen, ihre Fragen stellen und mitdiskutieren konnten. Mit den Eltern wurden auch unterschiedliche Literalitäts-Aktivitäten im Kindergarten besprochen. Damit dabei nicht nur geredet, sondern auch erlebt wurde, führten die Erzieherinnen mit den Eltern unterschiedliche Aktivitäten durch, z.B. Vorlesen, Erzählen, Bilderbuchkino und das Verfassen eines Protokolls vom Ablauf einer Kinderkonferenz. Auch den Stand mit Büchern des Kindergartens und den Stand einer türkischen Bücherei haben wir dabei mit einbezogen.

Elternbibliothek

Bei Elternabenden wurde die Rolle der Eltern diskutiert. Nach dieser Diskussion fand sich eine kleine Elterngruppe zusammen, die die Verantwortung für eine kleine Elternbibliothek übernehmen wollte. Dazu haben wir mit einer türkischen Bücherei im Stadtteil Kontakt aufgenommen, die uns zunächst 50 Bücher für eine Elternbibliothek in der Modellgruppe geliehen hat. Ein Regal mit türkischen und einigen deutschen Büchern wurde im Raum der Modellgruppe gestellt. Eine Mutter übernahm die Ausleihe. Schon nach wenigen Monaten mussten neue Bücher bestellt werden, weil die meisten Bücher schon so oft ausgeliehen und gelesen worden waren. Auch die Eltern in anderen Gruppen in diesem Kindergarten zeigten großes Interesse an der Bibliothek, weshalb sie schließlich in den Eingangsbereich der Kita - und damit für alle Eltern zugänglich - aufgestellt wurde.

Die Eltern berichten, dass ihr eigenes Interesse an Büchern gewachsen ist und dass auch ihre Kinder dadurch positiv beeinflusst werden. Sogar die Kinder, die bisher kaum Interesse an Büchern hatten, interessieren sich nun für das Lesen.

Lesepatinnen/Elternfortbildung

Die Modellgruppe konnte letzes Jahr mit freundlicher Unterstützung des "Literatur-Hauses Schleswig-Holstein" ehrenamtliche Lesepatinnen gewinnen, die einmal pro Woche den Kindern auf Deutsch vorlesen. Dieses zusätzliche Angebot nehmen die meisten Kinder in der Einrichtung gerne in Anspruch.

Um mehr Eltern für das Vorlesen in Kindergarten (und zu Hause mit den eigenen Kindern) zu gewinnen, haben wir für sie eine Lesepatinnen-Fortbildung mit Zertifikats-Urkunde angeboten. Die Eltern haben bei dieser Fortbildung erfahren,

  • wie sie eine Vorlesestunde vorbereiten können,
  • worauf sie beim Vorlesen achten müssen,
  • welche Bücher (je nach Alter und Interessen der Kinder) sie auswählen können,
  • wie sie Erzählen und Vorlesen interaktiv gestalten können.

Die Eltern hatten genügend Zeit und Ruhe, sich Bilderbücher und Geschichten anzuschauen und in kleinen Gruppen miteinander das Vorlesen zu üben. Einige Mütter haben sich nach der Fortbildung der Einrichtung sofort als Lesepatinnen zur Verfügung gestellt.

Familienliteralität als Gesamtkonzept

In den Kindertageseinrichtungen gewinnen die Umsetzung des Bildungsauftrags und besonders die Sprachförderung immer mehr an Bedeutung. Es gibt verschiedene Bildungsmaßnahmen für Eltern (z.B. Deutschkurse, Elternkurse), damit diese ihre Kinder vielseitiger unterstützen können. In vielen dieser Programmen ist Literalitätsförderung aber kein Schwerpunkt. Während die Kinder im Kindergarten Bildungsangebote erhalten, besuchen ihre Eltern Sprachkurse. Und unabhängig vom Gruppenalltag gibt es weitere gemeinsame Projekte für Eltern und Kinder. Dabei wäre es sinnvoll, diese Angebote von vornherein an die ganze Familie zu richten und in den Kindertageseinrichtungen miteinander zu verknüpfen.

Der Literalitätsansatz in der Modellgruppe richtet sich an die gesamte Familie. Die Familienmitglieder werden sowohl einzeln als auch gemeinsam unterstützt und in die Institution Kindergarten eingebunden:

  • Unterstützung der literalen Kompetenzen von Eltern: Gespräche, Hausbesuche, Anregungen, Themenelternabende und Elternfortbildung, Elternbibliothek, regelmäßige Reflexion und Entwicklungsgespräche mit den Pädagoginnen über einzelne Kinder.
  • Literalitäts-Aktivitäten mit Kindern: interaktives Vorlesen, Erzählen, Erzählenlassen, Diktieren von Briefen durch Kinder, Erfahrungen und Experimente mit Schriftsprache und die Nutzung weiterer Angebote in verschiedenen Medien.
  • Raum für Eltern/Kind-Aktivitäten: aktive Teilnahme der Eltern am Kindergartenalltag und an Eltern/Kind-Aktivitäten, Angebote der Eltern an die Kinder in der Gruppe, Ausleihe verschiedener Spiele, Bücher und Medien für zu Hause.

Die Vernetzung von verschiedenen Programmen ermöglicht unter anderem, dass

  • alle Beteiligte (Kinder, Eltern und pädagogische Fachkräfte) miteinander kooperieren und am gemeinsamen Gegenstand lernen,
  • Eltern nicht nur ihre literalen Kompetenzen erweitern, sondern diese in der Gruppe auch ausprobieren und anwenden können, wobei sie bei der Umsetzung weitere Unterstützung erfahren,
  • Eltern sehen und erfahren, was sie bewirken können, und dass
  • Schriftsprache (in beiden Sprachen) mit kreativen Ideen, Aktivitäten und Anregungen als alltagsrelevant erlebt wird.

Die bisherigen Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit den Eltern der Modellgruppe haben unsere Erwartungen übertroffen. Fast alle Eltern haben an den Elternabenden, Gesprächen und Gruppenaktivitäten teilgenommen. Sie haben viele Ideen entwickelt und gemeinsame Veranstaltungen mit den Kindern selbständig organisiert. Bei den gemeinsamen Aktivitäten waren oft beide Elternteile anwesend.

Wir haben einen bedeutenden Anstieg von Literalitäts-Aktivitäten in den Elternhäusern feststellen können. Die Pädagoginnen in der Gruppe beobachten, dass die Eltern sehr viel Interesse an der Erziehung und Bildung ihrer Kinder zeigen und sie hochmotiviert unterstützen.

Literatur

Apeltauer, Ernst (2003): Literalität und Spracherwerb. Flensburger Papiere zur Mehrsprachigkeit und Kulturenvielfalt im Unterricht.

Apeltauer, Ernst (2004): Sprachliche Frühförderung von zweisprachig aufwachsenden türkischen Kindern im Vorschulbereich. Bericht über die Kieler Modellgruppe (März 2003 - April 2004). Flensburger Papiere zur Mehrsprachigkeit und Kulturvielfalt im Unterricht. Sonderheft 1

Nickel, Sven (2004): Family Literacy. Familienorientierte Literalisierung zur Förderung des Schriftspracherwerbs. In: Carle, Ursula & Panagiotopolou, Argyro (Hrsg.): Sprachentwicklung, Schriftspracherwerb und Lesekompetenz: Diagnose- und Fördermöglichkeiten im (vor-) schulischen Bereich. Ausgewählte Beiträge der DgfE-Jahrestagung Grundschulforschung an der Universität Bremen, Hohengehren: Schneider Verlag.

Autoren

Şafak Kuyumcu und Reyhan Kuyumcu sind beim Amt für Schule, Kinder- und Jugendeinrichtungen der Landeshauptstadt Kiel beschäftigt. Für kritische Lektüre und Anregungen danken sie Ernst Apeltauer und Michael Kuyumcu.